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Taizé – Ein unvergessliches Erlebnis

Wie jedes Jahr in den Osterferien haben sich Frau Wienen und Herr Fanta mit einer kleinen Gruppe von Schülern aus den Stufen 9 – 12 auf den Weg nach Taizé gemacht.
Als kurze Erklärung: Taizé liegt in Frankreich (in Burgund) und wird jährlich um die Osterzeit von über 5000 Jugendlichen besucht, die versuchen den christlichen Glauben zu finden oder zu festigen.
In diesem Jahr bestand die Gruppe mit Frau Wienen und Herrn Fanta aus 11 Schülern sowie einer Kollegin des Berufskollegs mit ihrer Tochter. Der Großteil unserer Gruppe hat in Zelten übernachtet, der Rest in sogenannten Baracken. Da der Ablauf in Taizé streng geregelt ist, kamen wir teilweise nicht zu dem, was wir uns ursprünglich vorgenommen hatten, wie z.B. Postkarten zu schreiben oder für die Schule zu lernen. An jedem Tag gab es für uns um 8:15 Uhr das Morgengebet mit anschließendem Frühstück, zu dem man sich 15 Minuten lang anstellen musste. Danach ging es für die 15 – 16 Jährigen zur Bibeleinführung, wobei sich zwei aus unserer Gruppe im Zelt vertan haben und somit an einer anderen Bibeleinführung teilgenommen haben. Für die anderen, die das richtige Zelt bzw. den richtigen Kirchenabschnitt gefunden hatten, hat Bruder Jasper die Bibeleinführung gehalten. Ich muss zugeben, dass ich noch nie eine Person mit so viel Humor getroffen habe. Danach ging es dann in internationalen Kleingruppen weiter, mit denen wir die ganze Woche lang unsere Mittage und Nachmittage gestaltet haben. Wir haben zusammen über Bibeltexte und Fragen, die uns beschäftigten, gesprochen und waren sogar einmal Eis essen. Nach dem ersten ,,Kleingruppentreffen“ gab es das Mittagsgebet mit anschließendem Mittagessen, was entgegen aller Erwartungen sehr einfach, aber lecker war. Nach dem Abendessen wurde das Abendgebet gehalten, zu dem man solange bleiben konnte wie man wollte.
Trotz der unfassbar kalten Nächte, die man vor allem in den Zelten sehr deutlich gespürt hat, und des kalten Windes am Tag muss ich sagen, dass Taizé bis jetzt das schönste Erlebnis meines Lebens war.
Gerlinde Pechau (9 E)