Betrachtung Düsseldorf

Um 1288 war Düsseldorf ein kleines Dorf, mit höchstens 200-400 Einwohnern, wobei die Einschätzung von 200 Einwohnern realistischer ist. Dies bedeutet, daß Düsseldorf zu Schlacht bei Worringen höchstens 30- 40 wehrfähige Männer beitragen konnte. Auch lebten die Einwohner aufgrund der Größe der Siedlung fast ausschließlich von Landwirtschaft. Es gab weder Handwerk noch andere, mit einer Stadt vergleichbaren, Infrastrukturen.

Nach diesen Erkenntnissen stellten wir fest, daß die Düsseldorfer in die Schlacht ziehen mußten, da sie dazu durch ihren Herren, den Grafen Adolf von Berg , verpflichtet waren. Dies geschah allein deshalb, weil der Graf sich mit den Brabantern verbündet hatte, da er hierbei einen gewaltigen Vorteil für seine Machterhaltung und Erweiterung sah. Es war lediglich die Ausführung eines Befehls des Landesherren. Somit hatte dies also nichts mit Protest oder der Bewahrung der eigenen Freiheit zu tun.

Aber wir fanden den gesuchten und vermeintlich schon gefundenen Protest, nämlich im benachbarten Köln.


Das Bild zeigt das Denkmal der Schlacht bei Worringen am Burgplatz in Düsseldorf. Im Hintergrund ist eines der Wahrzeichen Düsseldorfs zu sehen, die St. Lambertus-Basilika.

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