FASSADE UND FUNDAMENTE oder: Wie hat alles angefangen?

für Jan und Eva

 

Im laufenden Schuljahr 1997/98 ist damit begonnen worden, den ehemaligen Klosterbau der Ursulinen-Schwestern in einen Bau zu verwandeln, der nun nicht mehr den Initiatorinnen und ersten Trägerinnen des pädagogischen Angebots für die Düsseldorfer Mädchen (nun für Jungen und Mädchen) zur Wohnung dient, sondern der regen Nachfrage nach Schulplätzen durch Umwandlung des Gebäudes in Klassen- und Nebenräume Möglichkeiten eröffnen soll.

In seinem physischen Zustand spiegelt der ehrwürdige Bau zur Zeit die Schicksale von Trägerinnen-Gemeinde und - wohlverstanden - Lehrern der Jugend allgemein: Sie legen Fundamente, sorgen vielleicht für ein Erscheinungsbild - sie selbst werden aufgelöst, machen sich auch selbst entbehrlich, hoffend, die Botschaft werde in sich wandelnder Zeit und in sich verwandelndem Gehäuse weitergetragen.
Einen Moment möchte man innehalten, fragen nach dem Beginn, wünschend, dass sich etwas bewahre. Die Suche geht diesmal nicht nach dem pädagogischen Einsatz der Menschen - diesmal sei nach der vergänglichen Substanz, nach dem Haus gefragt.

Nach der Zulassung der Ursulinen in der Residenzstadt Düsseldorf im März/April 16801 begann deren Suche nach einer dauerhaften Bleibe. Beauftragt hatte sie der Landesherr Herzog Johann Wilhelm II., sich um einen Bauplatz zu bemühen; er hatte auch gleich zwei städtische Regionen vorgeschlagen, die er "peupliren" - wie es damals hieß - wollte: die Zitadelle oder das sogenannte "Neue Werk"2 das seit 1671 die schwache Nordfront der bergischen Landesfestung Düsseldorf weniger angreifbar machen sollte3. Schon der Rat der Stadt hatte einen Platz im seinerzeit noch wüsten Neuen Werk vorgeschlagen und zwar in einer Phase, da er der Ansiedlung der Ursulinen noch wohlwollend gegenüberstand4. Tatsächlich wurde der Bauplatz in dieser Region vermutlich im Mai 1680 vom Landesherrn der Gemeinschaft geschenkt; erhalten ist das (leider undatierte) Dankschreiben der neugewählten ersten originär Düsseldorfer Oberin M. Claire du St. Sacrement, die von einem "excès de bontez" des "Prince Serrenissime" Johann Wilhelm schreibt5.

Dass der Erwerb von Immobilbesitz durch die sog. "Tote Hand" gerade im folgenden Jahr6 auf dem jülich-bergischen Landtag zwischen den Ständen und dem Landesherrn als Streitpunkt diskutiert wurde, machte die dauerhafte Ansiedlung der Ursulinen nicht leichter7. Selbst die geistlichen Nachbarn, die Kreuzherren, rieten der Gemeinschaft von einem Bau (allerdings aus eigennützigen Interessen8) ab, und zwar in einem Schreiben an die auf die Übernahme der Düsseldorfer Gründung wartende Oberin der Kölner Ursulinen9.

Die "wirkliche Anweisung" des Bauplatzes erfolgte auf Bitten der neuen, Kölner Oberin der Ursulinen M. Johanna Cordula gt. Bonhomme10. Diese Bittschrift ist insofern interessant, als in ihr deutlich wird, in welchem Zustand die Bauregion seinerzeit noch war: Die von den armen Soldatenfrauen der Düsseldorfer Garnison lange gärtnerisch11 genutzte Glacis-Fläche war inzwischen (auch unter dem Druck der Devolutionskriege Ludwig XIV.) intensiv umgestaltet worden. Man konnte zudem noch nicht über eine Straße12 zu dem nunmehr "ungehubelte(n)" und "ungleichen" Gelände, auf dem ein "hocher berg und lautere dieffe kaulen" waren13, vordringen; die Schulkinder hätten zudem auf den Wällen täglich die Schildwachen passieren müssen, das sei "bey nachte und Winderzeit" unzumutbar14. Der mit der Anlage des Neuen Werks befasste Militär-Architekt Michael Cagnon fertigte danach den Riss von Bauplatz und Grundstück (das sich bis in die spätere Bastion Schaesberg erstreckte, also nach Norden spitz zulief15) und übersandte die Dokumente am 20. Juni 1684 den Bauherrinnen16; der Dankbrief der Oberin wurde am 23. Juni 1684 formuliert17. Einen Tag später wurde das Grundstück per Reskript Johann Wilhelms den Schwestern "eingeräumt"; diese Handlung wurde von dem Festungskommandanten Otto Friedrich von Burgsdorff, Obristlieutenant im "Leibregiment des Erbprinzen", durchgeführt18. Auflassung und Übereignung des Bauplatzes vollzog sich am 28. Juni 1684 in den feierlichen und sinnenfälligen Formen der "Realinvestitur", bei der von den Ursulinen die Oberin M. Johanna Cordula und die Praefektin M. Christine gt. Weidenfeld, seitens der Stadt Bürgermeister Dr. Esch und Lic. Robertz, seitens der Krone Kommandant v.Burgsdorff, Militär-Architekt Cagnon, die Herren Pickartz und Schlimmer und etliche Offiziere teilnahmen19. Die widerwilligen Vertreter der Stadt "tracken" dabei "die schuldern" und konnten "nichts darwieder sagen"; gegen alle Einwände hatte Johann Wilhelm bei der Schenkung deren Bedenken zum Schweigen gebracht mit der Feststellung: "Ich bin ein Herr und kann schaffen, waß mir beliebt."20

Die Applanierung des Bauplatzes - erste Maßnahme, um das Gelände baureif zu machen - gestaltete sich im Zusammenhang mit dem eiligen Ausbau der Nordfront (Die Stadt wäre zu der Zeit von dieser offenen Flanke einnehmbar gewesen!); dabei wurden die für den Herzog arbeitenden Soldaten "mit guttheischen und befelch" als Arbeitskräfte, auch deren "Instrumente und schurrigs kahren" eingesetzt21.

Die Grundsteinlegung des Ursulinenklosters und der Schule erfolgte am 6. Juli 1685 in einer feierlichen Zeremonie unter Beteiligung Johann Wilhelms und seiner Gemahlin Maria Anna Josepha, des Hofstaats und der fürstlichen Musikanten, auch der Militärmusik "mit trompetten und timbal", d.i. Pauke22.

Bei der momentanen Bau- (zuvor: partiellen Abriss-) Maßnahme wäre interessant gewesen, die "Protestation" - d.i. die ins Fundament eingelassene Gründungsurkunde zu finden, von der die Ursulinen-Chronik eine Abschrift bewahrt: Der Bau sollte errichtet werden "zur Hochsten Ehr Gottes Unserm gecreutzigten Heyland im Hochw(ürdigen) Sacrament" und vieler Heiliger, darunter die Hl. Ursula, die Hll. Augustinus, Karl Borromäus, Ignatius von Loyola; in der Reihe der sonstigen weiblichen Heiligen die Hll. Anna, Angela und Barbara23.

Die eigentlichen Bauarbeiten gingen zügig voran. Am 10. Oktober 1686 konnte ein Teil des Gebäudes, der provisorisch eingerichtet war, bezogen werden24. Fertiggestellt wurde der Bau im Frühjahr 1688. Es ist erstaunlich, dass der Schulbetrieb nachweislich in der sog. französischen (Pensions-) Schule - die Schülerinnen wohnten und lebten mit den Schwestern in einer häuslichen Gemeinschaft - nicht unterbrochen wurde; die Schule für die Stadtkinder, "äußere Schule" genannt, ist kurz unterbrochen worden, der Schulbetrieb setzte aber 1688 wieder ein25.

Wie hat man sich den Bau vorzustellen?

Die heute noch sichtbare stufige Fluchtlinie zur Ritterstraße hin rührt daher, dass am westlichen, vorspringenden Eckbau ehemals Platz gelassen wurde für eine Herz-Jesu-Kapelle26 der Ursulinen und später gebaut wurde; sie ist nach dem Brand 1943 nicht wieder errichtet worden. Das Kloster- und Schulgebäude schloss sich nach Osten als drei Stockwerke hoher und elf-achsiger Bau an (also ein für Düsseldorfer, altstädtische Verhältnisse breit gelagertes Gebäude), errichtet über einem gewölbten Keller, gefertigt aus (handgestrichenen) autochthonen Ziegeln (die man zur Zeit teilweise wieder sehen kann) und nicht verputzt. Es bot sich der Bevölkerung also ein Anblick, wie ihn heute noch die Karmelitessen-Kapelle darbietet. Ein im Folgejahrhundert errichteter Schulbau an der Ursulinengasse ist in diesem Zusammenhang ohne Belang.

Von der inneren Aufteilung der Bausubstanz existiert bedauerlicherweise kein Plan. Ersatzweise kann das Protokoll des Oberschulinspektors Friedrich Hirsch - des ersten bergischen Landesbeamten für das Schulwesen - von 1813 herangezogen werden; auf diese Weise erhält man eine ungefähre Vorstellung von dem Kloster- und Schulgebäude: "Das Klostergebäude .. enthält: Im untern Stockwerke zwei ganz kleine Stuben, eine Arbeitstube, Speisezimmerchen und Lehrzimmer27, Ansprachzimmer28, Küche Oratorium und Speisezimmer für die Conventualinnen. Im mittlern Stockwerke Krankenzimmer für die Conventualinnen (und) für die Pensionäre, sieben Zellen für die Geistlichen. Im obern Stockwerk vier Zellen für Geistliche, Noviziat, sieben Schlafgemächer für Pensionäre."29 Der "Realstatus" (d.i. Inventar der Mobilien und Immobilien des Hauses) von 1803 anlässlich drohender (Vermögens-) Säkularisation der Ursulinen - aufgestellt von Theod. Jansen, Amtswalter eines von vier bergischen Säkularistionssprengeln30 - zeigt zudem die eher spärliche Ausstattung, z.B. des Schulzimmers: "4 grosse Bänke, 2 Tische, ein Schreibpult, eine Schreibtafel, 5 Gemählde, ein Käßtgen, ein Ofen, zwei Fenster Vorhänge."31

Die Kosten des Klosterbaus festzustellen ist ein verwickeltes und wohl nie mehr zufriedenstellend aufzuklärendes Problem. Der Historiker hätte gerne nachprüfbare Fakten und Quellen; mit der Stadtsage bzgl. der Bezahlung - die Kurfürstin32 bzw. die Erzherzogin33 (erg. Anna Maria Josepha, Gemahlin Johann Wilhelms) habe das Kloster aufgrund einer Niederlage im Kartenspiel erbauen lassen - kann er sich nicht zufrieden geben34, auch wenn ihr ein historischer Kern innewohnt. Feststeht, dass die Gemeinschaft zum Bau einen Kredit in Höhe von 2000 Rthl. - in der Hoffnung auf Erfolg ihres Unternehmens - aufgenommen hat35.

Johann Wilhelm36 und seine Gemahlin haben durch Sach- und Geldspenden37 beigetragen38. Aus Wien haben Kaiser Leopold I. und Gemahlin Eleonora Magdalena Theresia - gebürtig aus Düsseldorf - 1686 100 Rthl. geschickt; die Stadt Düsseldorf hat sich mit 10 Rthl. beteiligt; die Landstände des Herzogtums mit 25 Rthl.; dazu kommen viele, teilweise namentlich und in der Höhe identifizierbare Einzelspenden von "Freunden und Förderern", die nicht einzeln aufgezählt werden sollen. Insgesamt lässt sich die Bausumme in Höhe von 1122 Rthl. quellenmäßig belegen; darunter auch Ausgaben für eine erste Orgel39.

Ein sehr "weites Feld" ist nun die fernere Geschichte des Hauses als "Gehäuse" - bis hin zum tatsächlich beobachtbaren Zustand.

Bleibt da vielleicht mehr als nur die Fassade?

© Hans Ulrich Krumme

 

1. Dankbrief der Ursulinen M. Ange Marie und M. Claire gt. Magnée an den Herzog Joh. Wilhelm, undat. (vor 1680 April 09): Haupstaatsarchiv Düsseldorf (HStAD), Bestand Jülich-Berg (J-B) II 614, fol. 50F; zugleich Bitte um eine schriftliche Bestätigung. Diese wurde am 13. Mai 1680 ausgestellt (Reskript im Archiv der Ursulinen Düsseldorf (AU); Abschrift von 1780 in: HStAD, J-B II 615, fol. 20; Facsimile in: Festschrift "300 Jahre Ursulinen in Düsseldorf", 1981 (FS 1981), S.18; danach moderne Abschrift in: Dokumentation zur Geschichte der Stadt Düsseldorf, Bd. 5, 1983, Nr. 112 - eigene Quellensammlung zur Geschichte der Düsseldorfer Ursulinen, Bd. II Nrn. 31 u. 33 (unpubl.)

 2. Beide Regionen waren im Falle einer Belagerung der Festung höchst gefährdet (vgl. Angriffspläne frz. Armeen in: E. Spohr, Düsseldorf - Stadt und Festung, 1979, Abb. 87 u. 89, 91 u. 120); wenn die Ursulinen das Grundstück im Neuen Werk der Zitadelle vorzogen, dachten sie sicher (wie schon vor ihnen die Karmeliterinnen in der Alterstadt - vgl. E. Rümmler, in: Kat. Anna Maria Luisa, S.30) auch an die Sicherheit des Hauses in nicht zu vermeidenden kriegerischen Auseinandersetzungen hinter der moderneren Bastionäranlage.

3. Spohr, S.115

4. Erhalten ist nur das Gutachten des Bergischen Geheimen Rats, der den Vorschlag des Stadtrats aufgreift (dat. 1678 Okt. 01): HStAD, J-B II 614, fol. 7; Quellensammlung II Nr.9 - Dass den Schwestern aufgegeben wurde, das Grundstück "auß ihren middelen zu bebawen" (l.c.), kann angesichts der stadtbekannten finanziellen Schwäche der ums Überleben kämpfenden Gemeinschaft als Entgegenkommen, aber eher auch als diplomatischer Schachzug der Verhinderung einer Etablierung gesehen werden.

5. HStAD, J-B II 614, fol. 53

6. Das sind die Kirche und kirchliche Gemeinschaften; nach kanonischem Recht waren diese nur Verwalter der grundsätzlich auf ewig übereigneten (und damit dem Markt entzogenen) Immobilien.

7. Das 30. Gravamen der Landstände vom 18. Aug. 1679 wurde nicht durch den Erwerb der Ursulinen, sondern den der Benediktiner von Deutz ausgelöst. Die Folge aber war, dass Johann Wilhelm listenmäßig erfassen ließ, welche Liegenschaften geistliche Gemeinschaften seit 1609 erworben hatten (Edikt gedruckt bei: G.J. von Knapp, Versuch, ob die .. Landesgesäze .. in sistematische Ordnung zu bringen seyen, 1786, § 26; G.J. von Buinink, Meditatio Ferialis .., 1787, Kap. II § VII Anm. B - Scotti I, 675 bietet nur ein Regest); Quellensammlung II Nr. 39

8. Sie bemühten sich selbst um den Bauplatz der Ursulinen: Chronik der Ursulinen Düsseldorf (CU) S. 18ff; danach P.S. Elsner, Die Ursulinen von St. Salvator, 1913, S. 88ff und F. Greb in: FS 1981, S. 27f.

9. "Zu bauen ist ein langsames undt ungewißes weßen, dan man bauet woll funff oder sechs Jahr auff ein lahr platz." (Or. im AU, Fr. Adolf Eiffens, nach 1681 Febr. 07; Quellensammlung II Nr. 40)

10. Bittschrift vom Januar 1684 im AU; Quellensammlung II Nr. 52

11. Der Militär-Architekt Cagnon "ließe auch etliche gärten auffmachen und Sagte den leuten, so sie gebrauchten, sie mußten sich drein ergeben, dan bald Solle alles verwüst werden." (CU 29)

12. Die Ursulinengasse (unter der sich noch heute teilweise der Totenkeller der Kreuzherren befindet) wurde erst nach der Grundsteinlegung des Ursulinenklosters eröffnet. (CU 32)

13. Zum Zwecke der Errichtung der Bastionärbefestigung wurde das Gelände wohl ausgeziegelt; vgl. CU 21.

14.Zitate vgl. Anm. 10

15. Karten bei Spohr; z.B. Abb. 148 u. VIII

16. Der Grundriss ist nicht erhalten, wohl aber das Begleitschreiben (in CU 25 abschriftlich); Abschrift auch in HStAD, J-B II 615, fol. 25; gedruckt: Elsner, S. 89f; Quellensammlung II Nr. 53

17. Nur abschriftlich in CU 26; gedruckt: Elsner, S.90; Quellensammlung II Nr.54

18. Noch gehörte nämlich das Gelände zum Festungsrayon; Abschrift: CU 27 Druck: Elsner, l.c.; Quellensammlung II Nr. 55

19. Darstellung: CU 28ff; danach (ausschreibend oder paraphrasierend) Elsner, S. 90f; Greb, in: FS 1981, S. 30ff

20. CU 23

21 CU 31; schurrigs kahren=Schürgkarre, Schubkarre (RhWB VII Sp. 1920f)

22. CU 31f

23. Für die Geschichte der christlichen Frömmigkeit ist diese Gestaltung der Urkunde von großem Interesse (z.B. wegen der Jansenismus-Problematik, einer frühzeitigen inoffiziellen Kanonisierung der Hl. Angela, dem fassbaren jesuitischen Einfluss - und wegen der Bezugnahme auf die Hl. Barbara, die als Patronin auch der Artillerie das Haus vor Krieg und Brand schützen sollte). Dokument in CU 32f; Druck: Elsner, S. 91; Greb, in: FS 1981, S. 30; Quellensammlung II Nr. 58

24. CU 33

25. Zusammenstellung der Einnahmen aus beiden Schulen (Pensionskosten bzw. sog. "Holz- und Bankgeld"): Quellensammlung II Nr. 60; Beginn der Zahlungen: 1677 (vgl. Verf. Im Jahrbuch 1996/97, S. 191ff)

26. Deren Bau begann erst 1699. Sie wurde am 30. Mai 1700 geweiht. Der Bau wird dem Oberbaudirektor Matteo Alberti zugeschrieben (J. Gamer, Matteo Alberti .., 1978, S. 217, Abb. 104f)

27.  Beide für die Schülerinnen der Pensionsschule; das Refektorium und das (modernere) Lehrzimmer für die äußere Schule - im Seitenflügel an der Ursulinengasse - werden gesondert aufgeführt.

28. D.i. Sprechzimmer (für auswärtige Besucher)

29. HStAD, Reg. Düsseldorf 3899, foll. 3Ff, Quellensammlung Bd. V Nr. 2

30. HStAD, J-B II 4251 Nr. 123

31. HStAD, Großherzogtum Berg (GHB) 4876 (unfol.); Quellensammlung V Nr. 13f

32. So B.G. Bayerle (Die katholischen Kirchen Düsseldorfs .., 1844, S. 221f) und H. Ferber (Historische Wanderung .., 1889, Bd. I S.8))

33. So O. Gerhard, W. Kleeblatt (Hgg.), Düsseldorfer Sagen .., 1926, S. 6

34.  Vgl. dazu: Verf. im Jahrbuch 1994/95, S. 185ff

35. Diese Nachricht ist zwar erst aus dem Jahre 1780 überliefert (Pro Memoria P. Rickers, in: HStAD, J-B II 615, fol. 11), verdient aber Vertrauen, denn die Größenordnung der aufgenommenen Summe ist angemessen: Das Haus, in dem die Ursulinen bis zum Bezug des eigenen Klosters gewohnt haben (Alterstadt 15), wurde für 2000 Rthl. verkauft (Ferber I, 13).

36. Entgegen landläufiger Meinung ist es wohl als Zeichen bergischer Toleranz des Herzogs anzusehen, dass er die - mit dem Ursulinen-Bau gleichzeitige - Errichtung der reformierten (Neander-) Kirche ebenfalls mit erheblichen Mitteln unterstützte (vgl. H.J. Maßner (Hg.), Protokolle des Presbyteriums der Ref. Gemeinde Düsseldorf, Bd. 4, 1980, S. 247); der Schulbau der Ref. Gde. begann am 1. Mai 1685 (l.c., S. 259).

37. Im November 1689 wurden die Ursulinen im Testament der unglücklichen Erzherzogin mit 200 Rthl. bedacht. Die gleiche Summe kam 1689 aus dem Testament der Mutter Johann Wilhelms, Kurfürstin Elisabeth Amalie.

38. Siehe oben Anm. 21; "Kalck wie sie (sic!) für den Hertzog geliebert wird" verdanken die Bauherrinnen dem Architekten Cagnon (CU 30).

39. Bzgl. der Landstände: Bittschrift der Ursulinen (in Abschrift im AU) HStAD, J-B II 6557, fol. 14; HStAD, Berg. Landstände IV 95, p. 507ff - Sonstige Zusammenstellung: Quellensammlung II Nr. 61

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