„Jugend debattiert“ ist ein bundesweiter Wettbewerb zur Demokratieförderung, der von der Hertie-Stiftung getragen wird. Ziel des Programms ist es, junge Menschen dazu zu befähigen, sich sachlich, respektvoll und überzeugend mit gesellschaftlich relevanten Fragestellungen auseinanderzusetzen. Dabei lernen sie, Argumente abzuwägen, unterschiedliche Perspektiven einzunehmen und fair miteinander zu diskutieren – zentrale Kompetenzen für eine lebendige Demokratie.
Seit dem Jahr 2025 ist das St.-Ursula-Gymnasium offizielle Projektschule von Jugend debattiert. Das bedeutet: Debattieren ist bei uns kein Einzelprojekt, sondern fest im Schulalltag verankert.
Debattieren im Unterricht und darüber hinaus
An unserem St.-Ursula-Gymnasium sollen möglichst viele Schülerinnen und Schüler von der Methode „Debatte“ profitieren:
- „Grundausbildung“ in der 9. Klasse: Alle Schülerinnen und Schüler lernen im Deutschunterricht die Grundlagen des Debattierens. Ziel ist neben grundlegenden Debattier-Skills eine breite Demokratieerziehung. Debattierkompetenz soll nicht nur Einzelnen, sondern allen zugutekommen.
- AG: Eine Debattier-AG ermöglicht interessierten Schülerinnen und Schüler eine gezielte Vertiefung.
Klassenwettbewerbe in der Sekundarstufe I: Im Rahmen des Deutschunterrichts finden in den Klassen 8–10 die Klassenwettbewerbe statt. Bewertet wird nach den Kriterien Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeitund Überzeugungskraft.
Die jeweiligen Klassensieger vertreten ihre Klasse im Schulwettbewerb. - Projektkurs (Q1): Hier wird das Debattieren über das klassische „Jugend debattiert“-Format hinaus weiterentwickelt.
- TRO (Q2): In der Q2 war „Jugend debattiert“ zuletzt auch Teil des Angebots der Tage religiöser Orientierung, verbunden mit intensivem Training und Diskussionen zu gesellschaftlichen sowie moralisch-ethischen Fragestellungen.
- Wettbewerb in der Oberstufe: Auch Oberstufenschülerinnen- und Schüler können am Schulwettbewerb teilnehmen. Die Vertreter werden hier über die Sozialwissenschaften-Kurse ermittelt.


