Erdkunde

Aufgaben und Ziele des Fachs
Der Unterricht im Fach Erdkunde verfolgt unterschiedliche Ziele. Eines der zu erreichenden Ziele für die Erdkunde-Lehrkräfte unserer Schule ist, die Wechselwirkungen zwischen der Physischen Geographie und der Humangeographie für die Lernenden zu veranschaulichen und im alltäglichen Leben sichtbar zu machen. Das Fach Erdkunde beleuchtet naturräumliche Strukturen und Prozesse so, dass die Lernenden die Fähigkeit erwerben, diese zu erfassen, zu verstehen und mitzugestalten. Unterschiedliche Raumbeispiele dienen dazu, naturräumliche Bedingungen zu erkennen und das menschliche Handeln in diesem Raum mit allen Auswirkungen auf die Natur und die Menschen zu bewerten. 
Die Schülerinnen und Schüler erlernen grundlegende fachbezogene Arbeitstechniken, die sie selbstständig zur Erfassung der Thematik einsetzen können. Im Vordergrund stehen geographische Arbeits- und Darstellungsmittel, die den Lernenden auch im Alltag begegnen, wie z. B. Karten, Tabellen, Schaubilder und Texte. So veranschaulichen sie räumliche Prozesse, Strukturen, deren Ursachen sowie Wirkungen.

In verschiedenen Jahrgangsstufen werden die Schülerinnen und Schüler differenziert und Jahrgangsstufen entsprechend an die Themen der Erdkunde herangeführt. Zu den Aufgaben des Faches Erdkunde zählt unter anderem, den Lernenden die Zusammenhänge zwischen den drei Nachhaltigkeitsdimensionen aufzuzeigen. Ein großes Anliegen unserer Schule ist es, die Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zu einem ökologisch, sozial und ökonomisch handelnden Menschen zu begleiten. Sie lernen durch fachmethodische Arbeitsweisen ihr alltägliches Handeln in der Welt zu reflektieren und Orientierung in einer zunehmend globalisierten Welt zu finden.

Im Rahmen ihrer Persönlichkeitsgenese wird in kooperativen und kollaborativen Arbeitsweisen auf raumbezogene Wertentscheidungen und verantwortungsvolles Handeln im Lebensraum hingearbeitet. 
Dabei liegt die Intention darin, den Lernenden Werte aufzuzeigen, die sie in ihrer physischen, kulturellen und sozialen Umwelt als mündige Staatsbürger mit christlicher Prägung umsetzen sollen. Die hierbei zu sichernden Einsichten stehen komplementär zum weltanschaulich-ethischen Standpunkt, den die Schule als katholische Angebotsschule vertritt. Dies soll im Verhalten der Jugendlichen, als bewusst praktizierte Toleranz anderen Kulturen gegenüber, erfahrbar werden.
 
Das Fach Erdkunde an unserem St.-Ursula-Gymnasium 
Das Fach Erdkunde befasst sich am St.-Ursula-Gymnasium mit den Bereichen der Physischen Geographie und der Humangeographie.  Zu den Themengebieten zählen in den verschiedenen Jahrgangsstufen z. B. die Klimatologie, die Geomorphologie, die Stadtgeographie und Bevölkerungsgeographie.

Am St.-Ursula-Gymnasium wird das Fach Erdkunde in der Unter- und Mittelstufe in den Jahrgangsstufen 5 und 7 mit zwei Schulstunden pro Woche, in der Jahrgangsstufe 9 einstündig unterrichtet. Die Lernenden haben die Möglichkeit, Erdkunde in der Einführungsphase sowie in der Qualifikationsphase I und II zu wählen. Dies kann in den Qualifikationsphasen ein Grund- mit 3 Wochenstunden oder ein Leistungskurs mit 5 Schulstunden pro Woche sein. Während  in der Klasse 5 als Bezugsraum vor allem Deutschland bzw. Europa vorgesehen ist, werden in den Klassen 7 und 9 und in der Sekundarstufe II raumbezogene Themen weltweit problematisiert. Mit höherer Jahrgangsstufe stehen komplexere Raumnutzungskonflikte im Vordergrund. Die erstrebte fachspezifische regionale bis internationale Orientierungsfähigkeit ermöglicht dabei auch das Aufkommen einer standortbezogenen eigenen Identität.

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Irmgard Pelzer

Fachvorsitzende Erdkunde

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Diana Haase

Stellvertretende Fachvorsitzende Erdkunde

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