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Videokonferenz der Klasse 8b mit Mark Hancock 

Zeichen der Bewegung
Datum:
19. Okt. 2022
Von:
Maria, Pauline und Sophia (8b)

Am 21.09.2022 hielt die Klasse 8b mit Frau Lustig und Frau Schützeichel eine Videokonferenz mit Mark Hancock ab, der Schüler des sozialen Experiments "die Welle" war. Er hatte sich dazu bereit erklärt, bei einer Videokonferenz einige Fragen zu beantworten, die sich die Schülerinnen und Schüler zu dem gleichnamigen Roman stellten und im Unterricht vorbereitet hatten. Der Zeitzeuge ist diese Fragen gewohnt, da er mit Schulklassen aus aller Welt über das in dem Buch behandelte Thema Faschismus spricht. 55 Jahre ist das Experiment her, und trotzdem erinnert er sich noch sehr gut an diese Zeit.

In dem Buch "die Welle" von Morton Rhue geht es um eine wahre Begebenheit von 1967. An einer kalifornischen Highschool startet ein Lehrer in seinem Geschichtskurs ein Experiment, um den Schülerinnen und Schülern deutlich zu machen, wie eine Diktatur entstehen kann. Es beginnt eine Bewegung namens "die Welle". Die meisten Schülerinnen und Schüler lassen sich mitreißen und bemerken nicht, zu was sie sich entwickelt. Die, die nicht Mitglied sind, werden ausgegrenzt und teilweise gezwungen, beizutreten. Einige Schülerinnen und Schüler erkennen, dass "die Welle" zu weit geht, doch ihr Lehrer hat sie schon lange nicht mehr unter Kontrolle.

Wie gesagt, handelt die Lektüre von dem Thema Faschismus. Sie soll uns deutlich machen, wie leicht wir uns manipulieren lassen und wie schnell aus einer harmlosen Bewegung eine Diktatur entstehen kann, die eine Gefahr für alle darstellt. Deswegen ist es wichtig, einem Trend oder einer Bewegung kritisch gegenüber zu stehen. Am Ende der Videokonferenz blieben noch viele Fragen offen, die Mark Hancock freundlicherweise in einer E-Mail beantwortete. Die Klasse bedankt sich bei ihm und bei Frau Lustig und Frau Schützeichel für die Zeit und Geduld.